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Große Brüste (Makromastie)

Große Brüste gelten in unserer Gesellschaft weithin als Schönheitsideal. Dabei leiden viele Frauen erheblich unter ihrer Brustgröße. Wenn der Busen überproportional wächst, prägt er die gesamte Körperform und oft auch die Selbstwahrnehmung. Viele betroffene Frauen fühlen sich auf Ihre Brust reduziert, versuchen diese zu kaschieren und ziehen sich immer mehr zurück.

Ursachen für eine übergroße Brust gibt es viele, angefangen von einer familiären Veranlagung bis hin zu hormonellen Prozessen. Wenn der Leidensdruck zu groß wird, kann die Brust auf chirurgischem Wege verkleinert werden. Bei der Brustverkleinerung entfernen wir einen Teil des Brustgewebes, um Gewicht und Volumen nachhaltig zu reduzieren. Die Brust wirkt nach der Operation immer noch weiblich, harmonisiert aber nun besser mit den übrigen Körperproportionen.

Definition und Ursachen von zu großen Brüsten

Eine überproportional große Brust wird in der medizinischen Fachsprache als Makromastie bezeichnet. Darunter verstehen wir eine Brust, die in keinem normalen Verhältnis mehr zur übrigen Körperform steht. Eine Makromastie kann ein- oder beidseitig auftreten und große gesundheitliche Beschwerden verursachen. Viele betroffene Frauen leiden durch das hohe Gewicht der Brust unter chronischen Rückenschmerzen. Auch Verspannungen, Fehlhaltungen oder Entzündungen der Haut im Bereich der Unterbrustfalte sind bei sehr großen Brüsten keine Seltenheit.

Bei vielen Betroffenen ist die Brust schon von Natur aus sehr stark ausgebildet. Auch hormonelle Veränderungen können zu einem verstärkten Brustwachstum führen, zum Beispiel während der Schwangerschaft. Ein hohes Körpergewicht spielt bei der Entstehung einer Makromastie meist keine Rolle. Allerdings kann Übergewicht die Beschwerden erheblich verstärken, da vermehrt Fettgewebe in der Brust eingelagert wird.

Wie lässt sich eine Makromastie behandeln?

Die einzige Möglichkeit, eine übergroße Brust nachhaltig zu behandeln, ist die chirurgische Brustverkleinerung. Lediglich bei einer mäßigen Brustgröße kann eine Gewichtsabnahme eventuell ausreichen, um die Beschwerden zu lindern. Bei den meisten betroffenen Frauen spielt das Körpergewicht allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Wenn die Brust von Natur aus oder hormonell bedingt sehr groß ist, erzielen wir mit der Brustverkleinerung sehr gute Ergebnisse.

Die Brustverkleinerung ist ein mehrstündiger Eingriff, den wir in Stuttgart unter Vollnarkose durchführen. Nach dem Eingriff verbleiben Sie für eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik. Bei der Operation kommen je nach Brustform und -größe unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Der Ablauf wird für jede Patientin individuell geplant, sodass wir gezielt auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen können.

In der Regel verläuft die Schnittführung rund um die Brustwarze, davon ausgehend senkrecht nach unten und bei Bedarf auch entlang der Unterbrustfalte. Über diese Schnitte entfernt der Chirurg das überschüssige Gewebe und verlagert die Brustwarze nach oben. Eine Straffung der Weichteile wird ebenfalls vorgenommen. Anschließend vernäht der Chirurg die Wunden und legt einen komprimierenden Verband an. Nach einigen Tagen wird dieser gegen einen speziellen Stütz-BH ersetzt, den Sie mehrere Wochen lang tragen sollten.

Bestehen Risiken bei der Operation?

Die Brustverkleinerung birgt wie jede Operation gewisse Risiken. Zu den generellen OP-Risiken zählen zum Beispiel Infektionen, Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen. In der Klinik auf der Karlshöhe verwenden wir modernste Anästhesie- und Hygienetechnik, um das Komplikationsrisiko zu minimieren. Außerdem erhalten Sie von uns detaillierte Informationen für die Nachsorge und Wundpflege.

Ein spezifisches Risiko der Brustverkleinerung sind Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze. In vielen Fällen sind solche Missempfindungen aber nur vorübergehend, und das Gefühl stellt sich mit der Zeit wieder ein. Weiterhin kann die Stillfähigkeit durch die Brustverkleinerung beeinträchtigt werden oder je nach Schnitttechnik auch ganz verloren gehen.

Häufige Fragen zur Makromastie

Als Makromastie wird eine übergroße Brust bezeichnet, die in keinem harmonischen Verhältnis mehr zur übrigen Körperform steht. Aus medizinischer Sicht gilt die Makromastie als Brustfehlbildung. Sie ist in der Regel nicht gewichtsbedingt und reagiert auch nicht auf Sport oder Diäten.

Ab welchem Punkt genau eine Makromastie vorliegt, ist schwierig zu sagen. Charakteristisch für eine Makromastie ist das unproportionale Verhältnis der Brust zum übrigen Körper. Bei einer sehr zierlichen Frau kann schon eine vergleichsweise kleine Brust starke Beschwerden verursachen. Dies sollte bei der Entscheidung für oder gegen eine Brustverkleinerung berücksichtigt werden.

Wenn die Brust unverhältnismäßig groß und schwer ist, kann dies verschiedene Ursachen haben. Häufig spielen genetische und hormonelle Faktoren eine Rolle. Bei vielen betroffenen Frauen liegt die große Brust in der Familie. In anderen Fällen sind Hormonstörungen verantwortlich dafür, dass sich das Drüsengewebe stark vermehrt. Ein hohes Körpergewicht kann die Beschwerden erheblich verstärken, ist aber in der Regel nicht die eigentliche Ursache für die Makromastie.

Wenn eine Makromastie in Kombination mit Übergewicht auftritt, kann eine Gewichtsabnahme der erste Schritt zu mehr Lebensqualität sein. Bei Übergewicht kommt es häufig zu Fetteinlagerungen im Bereich der Brust. Diese können den ohnehin schon großen Leidensdruck nochmals verstärken. Ist die Brustgröße genetisch oder hormonell bedingt, hilft allerdings nur die chirurgische Brustverkleinerung.

Die Brustverkleinerung eignet sich für alle volljährigen Patientinnen, die körperlich oder psychisch stark unter ihrer Brustgröße leiden. In sehr seltenen Fällen kann eine Brustverkleinerung auch schon bei Jugendlichen indiziert sein, zum Beispiel bei der sogenannten juvenilen Makromastie, einem krankhaften Brustwachstum im Jugendalter.

In seltenen Fällen kann eine Operation nicht durchgeführt werden. Das ist zum Beispiel bei bestimmten Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten, Diabetes oder einer Tumorerkrankung der Fall. Hierzu werden Sie von uns im Vorgespräch umfassend informiert.

Nach der Brustverkleinerung kann es gelegentlich zu Sensibilitätsstörungen, Infektionen oder Nachblutungen kommen. Sie erhalten von uns genaue Hinweise zur Nachsorge, mit denen Sie den Heilungsverlauf selber unterstützen können. Vor allem sollten Sie sich körperlich schonen, keine gerinnungshemmenden Medikamente (z. B. Aspirin) einnehmen und möglichst auf das Rauchen verzichten.

In einigen Fällen kann es durch die Brustverkleinerung zum Verlust der Stillfähigkeit kommen. Mit modernen Schnitttechniken lässt sich dies zwar meist vermeiden, allerdings bleibt immer ein gewisses Risiko.

Wir bieten die Brustverkleinerung in Stuttgart ab etwa 6.800 EUR an. Der genaue Kostenaufwand ist vom Umfang der Behandlung abhängig. Im Vorgespräch erhalten Sie von uns einen genauen Kostenvoranschlag.

Bei einer medizinisch indizierten Brustverkleinerung trägt die Krankenkasse die Kosten ganz oder teilweise. Dies ist der Fall, wenn Sie unter starken körperlichen Beschwerden leiden. Für eine Kostenübernahme gelten bestimmte Bedingungen, zum Beispiel dass pro Brustseite mindestens 500 g Fett- und Drüsengewebe entnommen wird. Wir empfehlen Ihnen, sich bereits im Vorfeld bei Ihrer Krankenkasse bezüglich einer möglichen Kostenübernahme zu informieren.

Als spezialisierte Privatklinik sind wir Ihr Ansprechpartner für die Brustverkleinerung in Stuttgart. Sie leiden unter Ihrer Brustgröße und möchten sich unverbindlich informieren? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Termin und lassen Sie sich in unserer Klinik fachärztlich beraten.

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Sie interessieren sich für eine Brustverkleinerung und möchten sich unverbindlich informieren? Dann sprechen Sie uns gerne an. Wir vereinbaren dann einen persönlichen Termin zur fachärztlichen Beratung in unserer Klinik in Stuttgart. Sie erreichen uns telefonisch unter 0711 205 278 95 oder über das Kontaktformular.

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